McKinsey-Matrix
GE Business Screen

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GE McKinsey-Matrix-Portfolioanalyse Was ist die McKinsey-Matrix?

Die McKinsey-Matrix ist ein Modell, um eine Geschäftsportfolioanalyse auf den strategischen Geschäftseinheiten eines Unternehmens durchzuführen. Synonyme für diese Methode sind; GE Matrix, Business Assessment Array und GE Business Screen.


Was ist ein Portfolio?

Ein Geschäftsportfolio ist die Ansammlung von strategischen Geschäftseinheiten, die zusammen ein Unternehmen bilden. Das optimale Geschäftsportfolio ist eins, das tadellos zu den Stärken der Firma passt und hilft, die attraktivsten Industrien oder Märkte auszunutzen.


Was ist eine strategische Geschäftseinheit?

Eine strategische Geschäftseinheit (SGE) kann entweder eine gesamte mittelgroße Firma oder eine Abteilung eines großen Unternehmens sein. Solange sie eine eigene Geschäftsniveaustrategie formuliert und unterschiedliche Zielsetzungen von der Muttergesellschaft hat.


Das Ziel der Portfolioanalyse

  1. Analysieren des gegenwärtigen Geschäftsportfolios und beschließen, welche SGEs mehr oder weniger Investition empfangen sollten
  2. Entwickeln von Wachstumstrategien für das Hinzufügen neuer Produkte und Geschäfte zu dem Portfolio
  3. Entscheiden, welche Geschäfte oder Produkte nicht mehr gehalten werden sollten.

Die BCG-Matrix (Boston Consulting Group Matrix) ist das bekannteste Portfolioplanungsrahmenwerk. Die McKinsey-Matrix ist eine neuere und weiterentwickelte Form der BCG-Matrix.


Die McKinsey-Matrix

Die McKinsey-Matrix ist in drei Aspekten höher entwickelt als die BCG-Matrix:

  1. Attraktivität des Marktes (Industrie) wird als die Dimension der Industrieattraktivität, an Stelle von Marktwachstum, verwendet. Marktattraktivität schließt eine breitere Reihe von Faktoren ein, anders als nur die Marktwachstumsrate, die die Attraktivität einer Industrie/eines Marktes feststellen können. Vergleichen Sie auch: Fünf-Kräfte-Modell
  2. Wettbewerbsfähigkeit ersetzt Marktanteil als die Dimension, durch die die Wettbewerbsposition jeder SGE beurteilt wird. Wettbewerbsfähigkeit schließt ebenfalls eine breitere Reihe von Faktoren ein, anders als nur den Marktanteil, die die Wettbewerbsfähigkeit einer strategischen Geschäftseinheit feststellen können.
  3. Schließlich arbeitet die GE Matrix mit einer 3*3 Matrix, während die BCG-Matrix nur 2*2 hat. Dieses erlaubt auch weitere Verfeinerung.

Typische (externe) Faktoren, die die Marktattraktivität beeinflussen:


- Marktumfang
- Marktwachstumsrate
- Marktrentabilität
- Preisgestaltungtendenzen
- Konkurrierende Intensität/Rivalität
- Gesamte Gefahr der Ergebnisse in der Industrie

- Eintrittsbarrieren
- Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen zu differenzieren

- Nachfragevariabilität
- Segmentation
- Distributionsstruktur

- Technologieentwicklung


Typische (interne) Faktoren, die die Wettbewerbsfähigkeit einer strategischen Geschäftseinheit beeinflussen:


- Stärke der Vermögenswerte und Kompetenzen
- Relative Stärke der Marke (Marketing)
- Marktanteil

- Marktanteilswachstum
- Kundenloyalität
- Relative Kostenposition (Kostenstruktur verglichen mit Konkurrenten)

- Relative Gewinnspannen (verglichen mit Konkurrenten)
- Distributionstärke und Produktionskapazität
- Aufzeichnung von technologischen oder anderen Innovationen

- Qualität
- Zugang zu finanziellen und anderen Investitionsressourcen

- Managementstärke



Häufig werden strategische Geschäftseinheiten als ein Kreis in der GE Matrix dargestellt, wobei:

  • Die Größe der Kreise stellt den Marktumfang dar
  • Die Größe der Torten stellt den Marktanteil der SGEs dar
  • Pfeile zeigen die Richtung und die Bewegung der SGEs in der Zukunft

Ein Sechsschritt-Ansatz für die Implementierung der McKinsey-Matrix

  1. Spezifizieren Sie treibende Faktoren jeder Dimension. Das Unternehmen muss jene Faktoren sorgfältig festlegen, die für seine gesamte Strategie wichtig sind.
  2. Legen Sie die Gewichtung jedes treibenden Faktors fest. Das Unternehmen muss den treibenden Faktoren relative Wichtigkeitsgewichtungen zuweisen.
  3. Bewerten Sie die SGEs auf jeden treibenden Faktor.
  4. Multiplizieren Sie Gewichtungen und Punktzahlen für jede SGE.
  5. Sehen Sie sich das resultierende Diagramm an und interpretieren Sie es.
  6. Führen Sie eine Durchsicht/Empfindlichkeitsanalyse durch. Benutzen Sie andere angepasste Gewichtungen und Punktzahlen (es kann keine Übereinstimmung geben).

Einige Einschränkungen der McKinsey-Matrix

  • Die Bewertung der Realisierung der verschiedenen Faktoren.
  • Anhäufung der Indikatoren ist schwierig.
  • Kernkompetenzen werden nicht dargestellt.
  • Interaktionen zwischen strategischen Geschäftseinheiten werden nicht betrachtet.

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