Unternehmensarchitektur
(Zachman)

Wissenszentrum

   

Betrachten und kommunizieren der Informationsinfrastruktur. Erklärung der Unternehmensarchitektur von John Zachman. ('87)

Inhaltsverzeichnis

  1. Zusammenfassung
  2. Forum
  3. Best Practices
  4. Expert Tips
  5. Quellen
  6. Drucken

1987 schrieb John Zachman: „Um das Geschäft vor dem Zerfallen zu bewahren, wird das Konzept einer Informationssystemarchitektur weniger zu einer Option und mehr zu einer Notwendigkeit.“ Von diesem Moment an, hat sich das Unternehmensarchitektur-Rahmenwerk von Zachman entwickelt. Es wurde das Modell, mit dem viele große Organisationen ihre Unternehmens-Informationsinfrastruktur betrachten und kommunizieren. Es stellt einen Entwurf oder eine Architektur für die gegenwärtige und zukünftige Informationsinfrastruktur der Organisation zur Verfügung.


Die Unternehmensarchitektur von Zachman stellte zu dieser Zeit ein neues Modell für die Betrachtung und das Kommunizieren von Informationsinfrastrukturen dar.
Anstatt den Prozess als eine Reihe von Schritte zu betrachten, organisierte er ihn um die Ansichtspunkte (Perspektiven), die von den verschiedenen Spielern genommen werden.


Spieler im Unternehmensarchitektur-Rahmenwerk

  1. Jemand, der beabsichtigt hat, Geschäfte in einer bestimmten Industrie zu machen.
  2. Geschäftsleute, die die Organisation leiten.
  3. Systemanalytiker, die das Geschäft in einer disziplinierten Form darstellen möchten.
  4. Designer, die spezifische Technologien anwenden, um die Probleme des Geschäfts zu lösen.
  5. Erbauer des Systems.
  6. System selbst.

Die Perspektiven oder die Ansichtspunkte werden als Reihen in der Matrix dargestellt (sehen Sie die Abbildung unten).
Zachman erkannte an, dass jeder der Teilnehmer die gleichen Informationskategorien betrachtete, dargestellt in den Spalten im Rahmenwerk.


Informationskategorien im Unternehmensarchitektur-Rahmenwerk

  • Die Daten, die durch eine Organisation verarbeitet werden (was).
  • Ihre Funktionen und Prozesse (wie).
  • Orte, in denen das Geschäft durchgeführt wird (wo).
  • Ereignisse, die Geschäftstätigkeiten auslösen (wann).
  • Leute und Organisationen einbezogen (wer).
  • Motivationen und Einschränkungen, die feststellen, wie sich das Geschäft verhält (warum).

EA Terminologie

  • Ein „Unternehmen ist ein Wirtschaftsverband, der aus einem anerkannten Satz aufeinander einwirkender Unternehmensfunktionen besteht. Es ist fähig, als unabhängige, allein stehende Körperschaft zu funktionieren. Mit dieser Definition kann es Unternehmen innerhalb der Unternehmen geben. Zum Beispiel kann eine Unternehmenseinheit innerhalb der gesamten unternehmerischen Körperschaft als ein Unternehmen gelten, solange sie unabhängig betrieben werden könnte. Das Unternehmen kann auch als „Extended Enterprise“ gesehen werden, was bedeutet, dass der Umfang der Auswirkung einer Unternehmensarchitekturbemühung auch Zusammenhänge mit externen Körperschaften einschließen könnte. Wie: Lieferanten, Teilhaber und Kunden.
  • Architektur liefert das zugrunde liegende Rahmenwerk. Dieses definiert und beschreibt die Plattform, die durch das Unternehmen erfordert wird, damit es seine Ziele erreichen und seine Geschäftsvision erzielen kann. Es kann definiert werden als: der Satz an Grundregeln, Richtlinien, Taktiken, Modellen, Standards und Prozessen, der ausgerichtet worden ist an Geschäftsstrategie- und Informationsanforderungen, die die Auswahl, Kreation und Implementierung der Lösungen leitet, die an die zukünftige Geschäftsrichtung ausgerichtet ist.
 

Daten (was)

Funktion (wie)

Netzwerk (wo)

Leute (wer)

Zeit (wann)

Motivation (warum)

Zielsetzungen/Umfang

Liste der Sachen, die für das Unternehmen wichtig sind

Liste von Prozessen, die das Unternehmen durchführt

Liste von Orten, in denen das Unternehmen tätig ist

Liste der organisatorischen Einheiten

Liste der Geschäftsereignisse / Zyklen

Liste der Unternehmensziele / Strategien

Geschäftsmodell

Körperschafts-Verhältnis-Diagramm (einschließlich m: m, n-stufig, zugeschriebene Verhältnisse)

Geschäftsprozess-Modell (technischer Datenflussplan)

Logistik-Netzwerk (Knoten und Verbindungen)

Organisationsplan, mit Rollen; Fähigkeitensätze; gesicherte Themen.

Geschäftsmasterplan

Unternehmensplan

Modell des Informationssystems

Daten-Modell (konvergierte Körperschaften, völlig normalisiert)

Wesentlicher Datenflussplan; Anwendungsarchitektur

Verteilte Systemarchitektur

Menschliche Schnittstellen-Architektur (Rollen, Daten, Zugang)

Abhängigkeitendiagramm, Körperschaftslebensgeschichte (Prozesstruktur)

Geschäftsprinzip-Modell

Technologie-Modell

Datenarchitektur (Tabellen und Spalten); Diagramm zu den Altdaten

Systemdesign: Struktogramm, Pseudo-code

Systemarchitektur (Hardware, Software-Arten)

Benutzerschnittstelle (wie sich das System verhält); Sicherheitsdesign

„Kontrollfluss“-Diagramm (Kontrollstruktur)

Geschäftsprinzip-Design

Ausführliche Darstellung

Datendesign (denormalisiert), technisches Speicherdesign

Ausführliches Programm-Design

Netzwerkarchitektur

Sektionen, Sicherheitsarchitektur (wer kann was sehen?)

Timing-Definitionen

Richtlinienspezifikation in der Programm-Logik

Funktionssystem

Umgewandelte Daten

Vollziehbare Programme

Kommunikationsmöglichkeiten

Ausgebildete Leute

Geschäftsereignisse

Erzwungene Richtlinien


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