Hagberg Modell der persönlichen Macht

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Sechs Stadien der Macht und Führung. Erklärung des Modells der persönlichen Macht von Janet O. Hagberg. (1984)

Inhaltsverzeichnis

  1. Zusammenfassung
  2. Forum
  3. Best Practices
  4. Expert Tips
  5. Quellen
  6. Drucken

Was ist das Hagberg Modell der persönlichen Macht? Beschreibung

Janet O. Hagberg definiert persönliche Macht als die Kombination von externer Macht (Eigenschaft zu AGIEREN) mit interner Macht (Eigenschaft zu REFLEKTIEREN). Ihr Modell der persönlichen Macht unterscheidet die folgenden sechs Stadien der persönlichen Macht und Führung in Organisationen:


  Stadium Eigenschaften: Leitet durch: Verwaltet durch: Motiviert durch: Benötigt vom Manager:
Extern orientiert   Macht wird hauptsächlich extern, wie z.B. durch Titel, Positionen oder andere Statussymbole gesucht und erlangt        
1. Machtlosigkeit Sicher und abhängig, niedriges Selbstbewußtsein, uninformiert, hilflos, aber nicht hoffnungslos Dominanz, Macht Druck, Macht Furcht Unterstützung, Leitung
2. Macht durch Assoziierung Lehrling, erlernen der Kultur, abhängig vom Vorgesetzten/ Leiter, neue Selbsterfahrung An die Richtlinien halten Manövrieren, nachholen Lernen Sicherheit, Freiheit zum Lernen
3. Macht durch Leistung Entwickeltes Ego, realistisch und konkurrierend, sachverständig, ehrgeizig Charisma, persönliche Überzeugung Überwachung, Resultate Sichtbare Zeichen von Erfolg Feedback, Herausforderungen, Fragen
Intern orientiert   Macht wird hauptsächlich durch die innere Reise der Person gesucht und erlangt        
4. Macht durch Reflektion Reflektierend / verwirrt, kompetent in der Zusammenarbeit, stark, fühlt sich wohl mit dem persönlichen Stil, erfahren im Mentoring, zeigt tatsächliche Führungsqualitäten Formen von Integrität, Erzeugen von Vertrauen Mentoring, Prozess Innere Entdeckung Zeit, Raum
Die Wand Über seinen Intellekt hinaus gehen, die Kontrolle loslassen, über seinen Schatten springen, zu seinem inneren Kern finden, seiner höheren Macht vertrauen, Weisheit erblicken        
5. Macht durch Bestimmung Selbstakzeptierend, mutig, ruhig, das Gewissen der Organisation, bescheiden, mystisch, trügerische Qualitäten, großzügig im Überstimmen anderer, überzeugt vom Sinn des Lebens Andere bevollmächtigen, anderen dienen (vergleichen Sie mit: Dienende Führung) Als Katalysator agieren Seiner Berufung nachgehen Schutz
6. Macht durch Weisheit Integrierender Schatten, keine Furcht vor dem Tod, machtlos, ruhig, Gewissen der Gesellschaft/Welt, Mitgefühl für die Welt Weisheit, eine Weise des Seins Überlegung Selbstaufopferung Nichts

 

Ursprung des Hagbergschen Modells der persönlichen Macht. Geschichte

Das Modell der persönlichen Macht entwickelte sich ursprünglich aus der Zusammenfassung der Facharbeit von Hagberg für ihren Doktortitel in der Erwachsenenentwicklung an der Universität von Minnesota, aus vielen Jahren Berufserfahrung und aus persönlichen Gesprächen mit und Feedback von hunderten von Personen in Organisationen.


Gebrauch des Hagbergschen Modells der persönlichen Macht. Anwendungen

  • Manager
    • Manager sollten lernen, wie man Angestellte richtig liest und, zusätzlich zum angenehmsten Managementstil (für einen selbst), wie man einen passenden Managementstil für jeden Angestellten wählt. Vergleichen Sie mit: Situatives Führen, Kontingenztheorie.
  • Führungspersonen
    • Grundsätzlich entwickeln Führungspersonen in jedem Stadium Anhänger, die wie sie selbst sind oder so sein möchten. Vergleichen Sie mit: Leadership Nachfolgeplanung.
    • Die Position oder der Status der Person ist keine Garantie für legitime Führung. Die Qualität der Person legt legitime Führung fest.
    • Um eine legitime Führungsperson zu sein, muss man laut Hagberg eine Integritätskrise bewältigt und mindestens Stadium 4 oder höher erreicht haben. Jedoch streben solche Personen häufig nicht nach Machtpositionen und versuchen zum Teil sogar diesen auszuweichen.
  • Selbstreflexion.
  • Entwicklung von Fertigkeiten (Coaching), Mentoring.
  • HRM

Einschränkung des Hagbergschen Modells der persönlichen Macht. NachteilModell der persönlichen Macht (Janet O. Hagberg)

  • Die Welt, die Personen in den Stadien 4-6 umgibt, ist geprägt von deutlich begrenzteren Visionen der Stadien 1-3, und kann das Hervortreten von höheren Ebenen der Führung nur selten würdigen oder tatsächlich fördern.

Annahmen des Hagbergschen Modells der persönlichen Macht. Bedingungen

Hagberg erwähnt die folgenden Annahmen:

  • Die Stadien der persönlichen Macht sind nach dem Entwicklungsstand geordnet.
  • Jedes Stadium unterscheidet sich von den anderen Stadien.
  • Personen können sich in den unterschiedlichen Bereichen ihres Lebens, zu unterschiedlichen Zeiten und mit unterschiedlichen Personen in verschiedenen Stadien der Macht befinden. Jedoch hat jeder von uns ein Hauptstadium, das uns für gewöhnlich repräsentiert.
  • Man kann sich nur in der Reihenfolge von eins bis sechs durch die Hauptstadien bewegen.
  • Macht ist in jedem Stadium unterschiedlich definiert und manifestiert sich auf unterschiedliche Weisen.
  • Jedes Stadium hat positive und negative Dimensionen sowie interne Entwicklungskämpfe.
  • Frauen und Männer identifizieren sich für gewöhnlich mit unterschiedlichen Stadien.
  • Man erreicht nicht notwendigerweise durch zunehmendes Alter und Erfahrung neue Stadien, obwohl beides Faktoren sind.
  • Die extern- und organisatorisch orientierten Machtstadien (1-3) weisen deutliche Gegensätze zu den intern orientierten Machtstadien (4-6) auf.
  • Die Entwicklung des Egos und die Freisetzung des Egos sind zentrale Aufgaben, die dem Modell innewohnen. Kulturelle Rituale sind notwendig, um dieses erfolgreich zu tun.
  • Die Stadien beschreiben hauptsächlich die Entwicklung von Personen, die in der ersten Hälfte des einundzwanzigsten Jahrhunderts in den USA leben und arbeiten. Vergleichen Sie mit: Kulturdimensionen.

Buch: Janet O. Hagberg - Real Power - Stages of Personal Power in Organizations -


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